Koninklijke Harmonie St. Cecilia 1836 Vaals
Kroniek 1892
Uit de oorspronkelijke verenigingskroniek.
Vertaald en bewerkt door Hub Deitz.
Uit de kroniek
Vertaald en bewerkt door Hub Deitz.
De oorspronkelijke kroniektekst is hieronder behouden. Jaarverslagen volgen het verenigingsjaar zoals in de bron vermeld.
Uit de oorspronkelijke kroniek – 1892
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In Valkenberg an einem Musikfeste im September 1892. Diese Reise war sehr interessant und wurde noch nach Jahren hierüber gesprochen. Die Reise dorthin wurde per Wagen abgelegt, Trommel und Fahne wurden oben auf das Dach des Wagens befestigt, und so ging’s dann in fröhlicher Fahrt nach Valkenberg zu. Alle waren im schwarzen Anzug und Cilinder gekleidet. Schon ehe Valkenberg erreicht war, wurde der kleine Tambour darauf auf-merksam gemacht, dass seine Rockschösse an einem Wagenrade scheuerten, und beim Nachsehen stellte sich heraus, dass an dieselben schon das Tuch durchgescheuert war. Zu verschiedenen malen wurde stillgehalten um dem Gerstensafte die gebührende Ehre zu zollen. Als endlich nach fröhlicher Fahrt Valkenberg erreicht war, wurde sich dann bemüht um eine passende Ausspannung ausfindig zu machen, und diese war in der Nähe des Lokals gewählt worden, wo die Festlichkeiten stattfanden. Der Wagen wurde leer in die Remise gefahren, und der Verein begab sich dann ins Festlokal um seine Nummer zu erfahren und weiteren Verpflichtungen nachzukommen. Nachdem die beiden gelobten Piecen vorgetragen, wurde sich noch zur Besichtigung der Merkwürdigkeiten in Valkenberg etwas aufgehalten, und zur bestimmten Zeit sich in der Ausspannung versammelt. Dortselbst wurden unter der Remise schon Fahne und grosse Trommel auf das Dach des Wagens gelegt und befestigt, und der Verein bestieg ebenfalls den Wagen, um fröhlich und wohlgemut Valkenberg wiederum zu verlassen. Der Kutscher rief “hopp”, die Pferde zogen an, ein gewaltiger Krach, und die arme grosse Trommel war erdrückt, denn die Toreinfahrt war nicht hoch genug um so den Wagen durchzulassen. Nun war guter Rat teuer, denn der Wagen stand wie festgefroren, und nur mit Mühe gelang es, die zerbrochene grosse Trommel unter dem Einfahrts-Gewölbe hervorzuholen. Allgemeines Bedauern von seiten der Zuschauer wurde an den Tag gelegt, aber damit wurde die grosse Trommel nicht wieder ganz. Darum wurde die Reise dann fortgesetzt, und wenn das Malhör für den ersten Augenblick auch Schrecken gebracht hatte, auf der Rückreise war es der Gegenstand, welcher die meiste Lachunterhaltung lieferte. Herr Wilh. Hellebrandt, welcher damals Tambour grand war, machte über diese Reise einen Vortrag, den er noch manchmal bei verschiedenen Gelegenheiten zu Gehör brachte, und der immer gern gehört wurde.

