Koninklijke Harmonie St. Cecilia 1836 Vaals

Kroniek 1894

Uit de oorspronkelijke verenigingskroniek.

Vertaald en bewerkt door Hub Deitz.

Uit de kroniek

Vertaald en bewerkt door Hub Deitz.

De oorspronkelijke kroniektekst is hieronder behouden. Jaarverslagen volgen het verenigingsjaar zoals in de bron vermeld.

Uit de oorspronkelijke kroniek – 1894

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Am 29. Juli 1894 machte der Verein eine Reise nach Welkenraedt woselbst ebenfalls ein grosses Musikfest veranstaltet war. Bei dieser Gelegenheit hatte ein Vaalser Herr dem Vorstande ein Haus in Herbesthal empfohlen, wo der Verein für billiges Geld gutes Essen und Trinken haben könnte. Diese Empfehlung wurde benutzt, und wurde dortselbst akkordirt, dass jede Person sich für einen Frank satt essen könne. Nachdem der Verein den Festzug mitgemacht hatte, wurde sich dann nach Herbestahl verfügt, und da dieses eine halbe Stund Wegs ausmachte, so waren die Magen der Leute in einer derartig guten Stimmung, dass die Mitglieder selbst eingestehen mussten, dass der Verdienst, welchen der Wirt an der Vaalser Caecilien-Harmonie hatte, nicht von grosser Bedeutung war. Neugestärkt kehrte der Verein nach Welkenraedt zurück, um rechtzeitig für die verpflichteten Aufführungen an Ort und Stelle zu sein. In Welkenraedt wurde sich auch gut amüsirt. Als aber die Stunde der Abreise schlug, verdunkelte sich das Firmament, und der Regen strömte in Massen hernieder, wodurch die Abfahrt für zwei Stunden ausgesetzt wurde. Während dieser Zeit hatten sich vier Vereinsangehörige, und zwar zwei Mitglieder und zwei Aspiranten, ins Dorf begeben und blieben aus. Als aber der Himmel wieder hell wurde und die zwei Stunden verlaufen waren, bestellte der Vorstand einsteigen und abfahren, denn die vier Abwesenden wussten so gut wie die Andern, dass sie um diese Zeit anwesend sein mussten. Darum wurde ohne Gnade und Erbarmen abgereist. Gegen 7 Uhr morgens war die Caecilien-Harmonie wieder in Vaals, und jeder verfügte sich nach Hause. Im Laufe des Nachmittags waren die vier Abwesenden auch angekommen, und da dieselben etwas tief ins Glas geblickt hatten, so rechneten sie es sich zur Ehre, auf einer leeren Lehmkarre ihren Einzug in Vaals zu feiern. Obschon der Vorstand auf der nächsten Versammlung es nicht unterliess, über diesen Vorfall eine tüchtige Rüge zu erteilen, so bildete er doch noch bis nach langer Zeit den Gegenstand, der zu manchem Witz Stoff lieferte.

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